Ein Hoch auf unser Team - Aufstieg in die 2. Liga geschafft!!

Unser Team U23 3. Liga bestand diese Saison aus sehr jungen Spielerinnen. Das Durchschnittsalter betrug gerade mal 13 Jahre. Die Gegnerinnen hingegen waren bis zu 22 Jahre alt. Für die Meisten von uns war es die erste Meisterschaftssaison. Vieles war deshalb neu. Während der Saison fanden 12 Spiele statt. Eine Umstellung war auch, dass die Spiele meistens am Samstagabend waren. Im Gegensatz zu einem Turnier nimmt ein Match dafür nicht einen ganzen Sonntag in Anspruch. Zu Beginn waren uns auch die Regeln nicht ganz klar. Zum Beispiel gehen Meisterschaftsspiele jeweils auf drei Gewinnsätze. Das waren wir uns nicht gewohnt und anfänglich war es auch etwas komisch. Für die Lizenzen waren wir neu selber verantwortlich. Wir mussten jeweils schauen, dass wir diese selber an den Match mitnehmen. Auch der ganze Ablauf vor, nach und während dem Spiel war neu. Nun pfiff plötzlich ein offizieller Schiedsrichter die Partie und nicht mehr, wie an einem Turnier, eine Gegenspielerin. Wegen all diesem war vor allem am ersten Match die Nervosität riesig. Anfänglich war unsere Angst vor den Gegnerinnen gross, da diese zum Teil mehr als einen Kopf grösser waren als wir. Zweifel plagten uns. Obwohl die Gegenspielerinnen um vieles älter und erfahrener waren, zeigten wir, dass wir Volleyball spielen können. Der Vorteil der Gegnerinnen hingegen war meistens deren Grösse und die körperliche Überlegenheit. Doch schon das erste Spiel konnten wir für uns entscheiden. Dieser erfolgreiche Start freute uns sehr. Danach folgten weitere Siege. Mit der Zeit hatten wir auch mehr Vertrauen Bälle zu retten oder selber anzugreifen. Vor allem in der Vorrunde haben die anderen Teams uns noch etwas unterschätzt. Einige schräge Blicke, Getuschel und Wörter wie "Kindergärtner" mussten wir einstecken. Es gab aber auch viel Lob von diversen Gegenspielerinnen, Trainern und Zuschauern. Die Rückmeldungen waren durchaus positiv und viele waren von unseren Leistungen beeindruckt. Die Spiele waren intensiver und anstrengender als ein Spiel an einem Turniertag. Die Zeit musste man sich auch sehr gut einteilen, da auch die Schule nicht zu kurz kommen durfte. Zur Belohnung nach einem anstrengenden Spiel führte uns der Weg manchmal noch bei McDonald’s vorbei. Auch mit den wenigen Niederlagen in dieser Saison mussten wir üben umzugehen. Diese Erfahrungen gehören dazu, denn man muss lernen diese zu akzeptieren um sich zu verbessern. Die An- und Rückreisen an die Matches waren sehr lustig und wir hatten gemeinsam eine gute Zeit. Als Team hatten wir immer etwas zu lachen. Der Zusammenhalt untereinander war sehr gut und das ganze Team fuhr auf die Keckse "Oreo" ab. Fast die ganze Saison führten wir die Rangliste an. Jedoch war bis zum letzten Match nicht klar, ob wir definitiv den Aufstieg in die 2. Liga schaffen. Deshalb war unsere Aufregung vor dem letzten Spiel nochmals besonders gross. Als dann der entscheidende Punkt zum Sieg fiel war alles klar. Unseren Gefühlen liessen wir freien Lauf und feierten den Sieg mit einem letzten "ZigiZagi". Die Saison verging wieder wie im Flug. Dennoch konnten wir uns persönlich wie auch spielerisch weiter entwickeln und neue Erfahrungen sammeln. Glücklich schlossen wir die Saison ab. Für die Unterstützung der Zuschauer und natürlich der Eltern möchten wir uns herzlich bedanken. Wir freuen uns in der nächsten Saison in der 2. Liga zu spielen und hoffen auch in der kommenden Saison auf eure Unterstützung. Bericht von Michelle, Sara, Andrea

Volleyteam Hasle, ein Volleyballverein im Entlebuch, welcher sich vorbildlich in der Jugendarbeit einsetzt. Viele junge Spielerinnen werden durch die engagierten Trainerinnen in Hasle infiziert von diesem wunderbaren Ballsport. Diese bemerkenswerte und disziplinierte Arbeit ist weit über die Grenzen hinaus bekannt. Das blieb selbstverständlich auch bei uns, dem VB Fides Ruswil, nicht unbemerkt. Vor einigen Jahren bildete man ein Team, in welchem sich die sportlich auffälligen Juniorinnen von Hasle und Ruswil zu einer Spielgemeinschaft vereinten. Dies war der Start einer sympathischen und sportlichen Zusammenarbeit mit Hasle.

Bei beiden Vereinen ist mittlerweile der Anreiz bei den Juniorinnen gewachsen, künftig in unserer NLB in Ruswil spielen zu dürfen, wo sie weitere Erfahrungen auf dem zweithöchsten Niveau machen können. Und uns bestenfalls als Sprungbrett für die Nationalliga A nützen können.

Hasle zeigte sich für uns als ein Glücksgriff. Viele talentierte Spielerinnen aus dem Entlebuch durften oder dürfen wir im Kader NLB-Team listen. Wir denken, eine Win-Win-Situation. Für Hasle die Bestätigung den richtigen Weg eingeschlagen zu haben, wenn sie sehen wie ihre Eigengewächse Früchte tragen. Um in dieser hohen Liga mitmischen zu können, muss man den Talenten in der Umgebung die Türe öffnen. Ohne die Zusammenarbeit mit anderen Dorfvereinen wäre der Spielbetrieb in der NLB undenkbar.

Das richtige Mass zu finden, wann, wieviel und wo die Jungen talentierten Spieler am besten eingesetzt werden, ist nicht immer einfach. Zum einen ist man gezwungen, alles Mögliche zu tun, um in dieser Liga weiterhin spielen zu können, damit dieses Gefäss bestehen bleibt. Zum anderen will man die Jüngeren im Spiel einbauen, weiterbringen und Erfahrungen sammeln lassen. Mit jedem neuen Jahr machen wir weitere Erkenntnisse und Erfahrungen. Man lernt ja bekanntlich nie aus. Wir sind bestrebt und interessiert, uns in dieser Hinsicht weiter zu entwickeln, um die richtige, erfolgreiche Balance für alle Beteiligten zu finden.

Wir hoffen sehr, dass wir noch lange gemeinsam den gleichen Weg gehen können und für die begeisterten, motivierten Volleyballerinnen aus Hasle ein guter Partner bleiben.

Sportliche Grüsse aus Rumsu
Eveline Limacher-Emmenegger
Präsidentin & Verantwortliche NLB

 

 

Schiedsrichter sind immer gesucht

Schiri gesucht. Die Vereine sind meistens auf der Suche nach neuen Schiedsrichtern damit ihre Mannschaften in der Meisterschaft mitspielen können. Jedes Team der 1. und 2. Liga ist verpflichtet, zwei lizenzierte Schiedsrichter/-innen zu stellen. Alle anderen Teams müssen einen Schiri stellen. Aber was sind eigentlich die Aufgaben eines Schiedsrichters?

Bevor man Schiedsrichter werden kann, muss man zwei Anforderungen erfüllen. Als erstes kann zum Schiedsrichterkurs nur zugelassen werden, wer über mindestens zwei Jahre Volleyball Spielerfahrung verfügt. Zum anderen ist das Mindestalter einer Schiedsrichter/-innen das 17. Lebensjahr. Um ein offizieller Schiedsrichter zu werden, muss man einen Schiedsrichter-Kurs besuchen. Der Kurs besteht aus verschiedenen Teilen. Als erstes besucht man einen Matchblatt-Theoriekurs. An einem anderen Abend wird dieses Wissen mit einer Matchblatt-Prüfung getestet. Um die Prüfung zu bestehen, muss eine bestimmt Punktzahl erreicht werden. Der Schiedsrichter-Kurs kann nur weiterbesucht werden, wenn die Matchblatt-Prüfung bestanden wurde. Bei bestandener Prüfung geht es weiter zum theoretischen Teil, da lernt man unteranderem die Volleyball-Regeln. Dieses Wissen wird an einem zusätzlichen Tag beim praktischen Üben angewendet und gefestigt. Um den Kurs abzuschliessen erfolgt eine praktische Prüfung. An einem Turniertag muss ein Spiel zwischen 2 Mannschaften gepfiffen werden. Das Spiel wird von einem offiziellen Schiedsrichter, der auch als Prüfungsexperte ist, beobachtet und bewertet.

 

Die Volleyball Meisterschaft findet von September - März statt. Vom RVI (Swiss Volley Regionalverband Innerschweiz) werden jedem Schiedsrichter so viele Spiele wie möglich zum Pfeifen zugeteilt. Die Schiedsrichter verpflichten sich für eine Schiedsrichtertätigkeit von mindestens 2 Saisons. Bei Verstoss wird der Verein entsprechend gebüsst. Die Anzahl der zu leitenden Spiele beträgt 9 pro Saison. Wird die Anzahl nicht erreicht, müssen sich die Schiris selber um weitere Spiele bemühen. Bei nichterreichen der Anzahl Spiele am Ende der Saison wird der Schiedsrichter gebüsst. Damit aber die Anzahl erreicht werden kann, steht den Schiris eine Spiel- und Tauschbörse zur Verfügung, in der Spiele freigegeben und angenommen werden können. Es findet sozusagen ein Austausch der Spiele statt.

 

Der Match nähert…. Vor dem Spieltag muss man schauen wo sich die Spielhalle befindet und sich allenfalls einen Situationsplan oder Anfahrtsplan ausdruckt. Die Ausrüstung muss natürlich immer dabei sein. Dies sind eine rote und eine gelbe Karte, die Pfeife, einen Meter und die vorgeschriebene Kleidung (dem offiziellen T-Shirt oder Pullover von Swiss Volley sowie schwarze Hosen). Der Schiedsrichter muss mindestens 30 Minuten vor Spielbeginn in der Halle eintreffen. Als erstes wird dann die Netzhöhe geprüft. Danach stellt man sich beim Coach des Heim- sowie Gastteams vor und verlangt die Lizenzen vom Coach sowie den Spieler/-innen. Die Lizenzen werden kontrolliert und allenfalls abgestrichen. Wenn alles in Ordnung ist können mit dem Coach die Spieler/-innen durchgegangen werden. Das heisst anhand des Fotos auf der Lizenz wird geprüft, ob sich auch diese/-r Spieler/-in aufwärmt. 15 Minuten vor Start begrüssen sich die beiden Mannschaften. Anschliessend pfeift der Schiedsrichter die Captains der Mannschaften zu sich. Der Schiedsrichter stellt klar was abgepfiffen (Bsp. Balken, Ringe) wird. Danach wird mit einer Münze ausgelost welches Team als erstes serviert und welche Mannschaft auswählen darf auf welcher Feldhälfte sie zuerst spielen möchten. Nun wird noch ein Matchball bestimmt. Das Matchblatt wird von den Captain vor Spielbeginn unterschrieben. Der Schiri pfeift kurz vor Matchbeginn um zu signalisieren, dass das Spiel bald beginnt. Und los geht’s. Das Spiel beginnt. Wichtig ist, dass man als Schiedsrichter fair und konsequent ist.

Am Ende der Saison erhält jeder Schiedsrichter eine Entschädigung. Pro Spiel bekommt man einen Beitrag sowie die Reisespesen vergütet. Die Aufgabe als Schiedsrichter ist nicht immer einfach. Es gibt vereinzelt immer Mannschaften oder Coaches, die die Schiris mit ihrer Art beeinflussen wollen und so vielleicht einen Punktegewinn erzielen möchten. Auch Reklamationen können vorkommen, zum Teil sind diese jedoch nicht immer angebracht. Mit solchen und anderen Situationen, die nicht immer ganz einfach sind, muss man umgehen können. Es ist wichtig zu seinen Entscheidungen stehen zu können und ein gutes Durchsetzungsvermögen zu haben. Wer als Schiedsrichter Selbstsicherheit ausstrahlt wird von den Teams und Zuschauern sicherlich anders wahrgenommen. Motivierend für einen Schiri ist, wenn man manchmal am Ende des Spiels von einem Captain oder Coach ein positives Feedback über die gute Schirileistung erhält. Nur wer selber Schiedsrichter ist oder einmal war, weiss wie es ist auf dem Kasten zu stehen. Dies merkt man auch oft sofort am Verhalten der Spieler/-innen und den Coaches.

 

Schiedsrichter sind in Vereinen immer wieder gefragt. Positiv ist sicherlich, dass man entsprechend entschädigt wird und sich die Matches zum Teil aussuchen kann. Zudem leistet man einen wichtigen Beitrag für den Verein, da ohne die Schiedsrichter, dem sollten sich auch die Teams bewusst sein, eine Teilnahme an der Meisterschaft ausgeschlossen wäre. Jeder Schiri hat pro Spiel einen entsprechenden Zeitaufwand.

Viele denken Schiedsrichter zu sein, ist nichts für sie. Jedoch sollte man sich nicht zu schnell von der Vorstellung abschrecken lassen. Es ist etwas Schönes, da man eine Verantwortung trägt, sich intensiver mit dem Volleyball auseinander setzt und ausserdem den eigenen Verein repräsentieren darf.

 

 

 

 

Karin Bühler und Mirjam Schumacher erzählen über Regio LU-West

Auswahlverfahren
Als wir beim ersten Sichtungstraining die Halle betraten, waren wir über die Vielzahl der Mädchen überrascht. Im vorherigen Jahr waren es deutlich weniger. Lag es daran, dass die zusammengewürfelte Truppe diese Saison auch an den Turnieren des Regionalen Volleyballverbandes Innerschweiz teilnehmen wird?
Zuerst mussten wir verschiedene Übungen zu den Themen Geschicklichkeit, Koordination und Kraft absolvieren. Die Verantwortlichen benötigten auch Massangaben wie Grösse, Armspannweite und Sprunghöhe. Am Schluss des Morgens spielten wir einen kleinen Trainingsmatch. Dabei machten sich die Trainer Notizen über unsere Spielweise.
Beim zweiten Selektionstraining wurde uns mitgeteilt, dass weitere Trainings mit Selektionen stattfinden werden. Als wir es dann definitiv ins Team geschafft haben, waren wir sehr erfreut.

Training
Seit dem Mai 2014 trainieren wir jeden zweiten Samstag abwechslungsweise in Wolhusen, Sursee oder Willisau. Das Team besteht aus 14 ambitionierten Spielerinnen und zwei Trainerinnen. Beim Training wird jeweils viel Disziplin und Einsatz verlangt. Dank dem tollen Teamgeist bereitet es aber auch Spass. Wir Mädels haben es immer sehr lustig miteinander.

Wir finden dieses Projekt sehr gut. Jene Spielerinnen, die es nicht ins SAR geschafft haben, bekommen im Regio LU-West-Team eine Chance.

Karin Bühler und Mirjam Schumacher

 

 

 

Eindrückliche U13-Schweizermeisterschaft 2014

Leandra Schnider
«Ich fand die Schweizermeisterschaft sehr cool! Ewig in Erinnerung wird mir die Rangverkündigung bleiben. Es war toll, vor so vielen Menschen sein Können zu zeigen.»
«Nicht so toll war, dass einige Mitspielerinnen weinen mussten, weil wir einen Match verloren hatten. Aber dafür gingen wir mit viel Ehrgeiz zum nächsten Match.» 


Karin Bieri
«Mir hat es an der U13-Schweizermeisterschaft in Uzwill sehr gut gefallen. Die vielen Leute haben mich sehr beeindruckt und auch die Lautstärke der Hop-Rufer.»
«Es war toll neue Gegnerinnen zu sehen, kennen zu lernen  und gegeneinander zu spielen. Das Zusammensein
während zwei Tagen mit der ganzen Mannschaft ist eine schöne Erinnerung.»
«Am Schluss gingen wir mit dem guten 8. Rang und mit vielen Erfahrungen nach Hause.
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Jessica Bieri
«Cool dass wir im Teamspiel erster geworden sind.
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«Schade, dass wir gegen Neuenkirch verloren haben.
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Die Volleyturnier-Atmosphäre war schön.
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Jana Bieri

«Super, dass wir an die Schweizermeisterschaft gehen konnten.»
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Das Nachtessen und die Unterhaltung mit dem Zauberer haben mir sehr gut gefallen.
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Fand es nicht so toll, dass ich beim Schlafen gefroren habe.
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Olivia Böbner
«Die SM hat mich beeindruckt. Es ist einfach ein einmaliges Erlebnis. Man kann gegen die Walliser, gegen Jura und gegen viele andere spielen. Es gibt eine Übernachtung mit dem ganzen Team und man lernt neue Freunde kennen und es ist das dabei sein, dass mir so viel Freude gemacht hat.»

Michelle Wigger
«Es war meine zweite Schweizermeisterschaft die ich mitgehen durfte. Für mich war es ein erlebnisreiches Wochenende, sei es der Zauberer am Abend, die Volleyspiele, neue Mannschaften zu sehen, das Essen und in einer Unterkunft mit Neuenkirch. Aber das schönste war, dass wir die acht Besten von zwanzig Teams waren, das macht mich sehr stolz. Die Parcourspiele machten mir grossen Spass, da wir den 1. Platz erreichten. Für mich war die SM 2014 eine tolle Erfahrung gewesen, die mir mit Freuden in Erinnerung bleibt.»


Nora Böbner
«Es war meine erste Schweizermeisterschaft und ich war die jüngste im Team. Es war toll gegen andere Mannschaften aus der ganzen Schweiz zu spielen. Speziell war der Einzug mit allen Teams vor dem ersten Match. In Erinnerung wird mir der Teamwettkampf, da wir den ersten Rang erreichten, und auch die Siegerehrung am Sonntagnachmittag bleiben. Ich fand der Zauberer cool, der beim Nachtessen zu uns an den Tisch kam, und auch die Übernachtung mit unserem Team.»

Sara Wigger
«Es war ein tolles Erlebnis an der SM in Uzwil teilnehmen zu können. Ich fand es aufregend gegen Mädchen aus der ganzen Schweiz zu spielen. In unserer Garderobe hatte es Mädchen aus dem Tessin mit denen wir probiert haben uns mit Zeichen zu verständigen. Das fand ich sehr lustig. Die Matches waren sehr streng und wir mussten sehr viel kämpfen.  Beim Abendessen hatten wir noch Unterhaltungsprogramm es kam nämlich ein Zauberer zu uns an den Tisch und hat uns gute Zaubertricks vorgeführt. Am Ende der SM waren wir sehr überrascht, dass wir das Mannschaftsspiel gewonnen haben.»

 

 

 

Der Weg von Ruswil zu Hasle

Jetzt geht bereits meine zweite Saison beim Verein Volleyteam Hasle zu Ende. Während dieser Zeit lernte ich vieles über den Sport Volleyball.

Ich spielte einige Jahre beim Verein Volleyball Fides Ruswil mit. In dieser Zeit lernte ich die Grundbausteine um Volleyball zu spielen. Vor drei Jahren gründeten die Vereine Ruswil, Buttisholz und Hasle zusammen die Mannschaft SG Hasle/Ruswil - Damen 4. Liga. Leider war ich genau in dieser Saison im Welschland Jahr in Genf und konnte in diesem Team nicht mitspielen. Nach dem Zwischenjahr in Genf war ich wieder voll im Volleyfieber und ich dachte die kommende Saison wieder bei den Juniorinnen in Ruswil zu spielen, doch es kam alles anders…

Der Verein VT Hasle wurde auf mich aufmerksam und hat mich in ein Sichtungstraining im Juniorinnen-Team A1 eingeladen. Ich war mir anfangs noch etwas unsicher, denn ich kannte niemand und wusste nicht, was alles auf mich zukommen wird. Schlussendlich ging ich dann in ein Probetraining und es war super! Ich fühlte mich in diesem Team von Anfang an sehr wohl. Die Entscheidung nach Hasle zu wechseln fiel mir jedoch nicht einfach, da mir der Abschied von den Volleyball-Gspändli in Ruswil nicht leicht fiel. Ich wusste nicht, ob ich den weiteren Weg für die Trainings und Spiele auf mich nehmen soll, doch zum Glück wechselte auch Lara Stadelmann in den Verein VT Hasle. Heute kann ich sagen, dass mir dieser Weg überhaupt nichts ausmacht. Fast im Gegenteil, die spannenden Gespräche und die vielen lustigen Geschichten von Lara und mir machen jedes Mal viel Spass.

Einen solchen Teamgeist wie in diesem Team hatte ich vorher noch nie erlebt. Seitdem ich in Hasle spiele, habe ich grosse Fortschritte gemacht. Im Team der 1. Liga Juniorinnen Hasle hat mich das Volleyfieber so richtig gepackt, ich wurde gefördert und lernte sehr vieles in Hasle. Der Verein Fides Ruswil wurde auf mich aufmerksam und holte mich in die Damen 1 Mannschaft, Nationalliga B, nach Ruswil. In der nächsten Saison spiele ich in beiden Volleymannschaften, in Hasle und in Ruswil.
Ich bin sehr froh, dass ich dem Verein VT Hasle beigetreten bin, so lernte ich viele neue Kolleginnen und einen sensationellen Teamgeist kennen. Im Volleyteam Hasle dabei zu sein ist einfach 1A. :-)

 

Erfahrungen im Natilager

Eineinhalb Jahre ist es her, seit ich mein erstes Natilager besucht habe. Wir waren in Andermatt untergebracht, und ich teilte mir das Zimmer mit zwei Spielerinnen, die ich vorher noch nicht kannte. Es war sehr anstrengend, da sie testen mussten, wie gut wir sind. Wir verbrachten fünf Tage in Andermatt und darauf folgten etwa vier Wochen, bis das nächste Natilager vor der Tür stand. Im zweiten Lager war alles nicht mehr so neu, und ich konnte mich voll und ganz aufs Volleyball konzentrieren. Mein Ehrgeiz wurde ausgezahlt und ich konnte mein erstes Nati-T-shirt mit nach Hause nehmen. Darauf war ich besonders stolz. Ich hatte mich nun schon gegen die Hälfte der Spielerinnen durchgesetzt.

Von nun an, fand jeden Monat ein Trainingslager in Andermatt, Magglingen oder Fiesch statt. Durch die gute Unterstützung der Schule und meiner Familie, konnte ich alles gut meistern. Die Schule kam nicht zu kurz, und ich konnte meinen Traum weiterleben.

Im Frühling 2013 hatten wir eine Sommerpause und bis im Herbst keine Lager mehr. Das nächste Lager fand in Tenero statt, wo sich alle Nationalteams von 30 verschiedenen Sportarten trafen. Dieses Lager dauerte eine ganze Woche, und war besonders speziell, da wir im Zelt übernachteten.

Im darauf folgenden Lager reichten meine Leistungen nicht mehr und die anderen Spielerinnen waren mir überlegen. Dies bedeute, dass dies mein letztes Lager war. Die Enttäuschung war natürlich gross, aber die Erfahrungen die ich dort sammeln konnte waren super. Ich habe viel Neues gelernt und konnte auch neue Freundschaften schliessen. Es war interessant zu sehen, wie ich gegenüber den anderen Spielerinen der ganzen Schweiz stehe. Ich werde diese Zeit nie vergessen und hoffe das ich schon bald mein Land an einem grösseren Event vertreten darf.

 

 

Du und Ich - Zusammen gegen den Rest der (Beachvolleyball)Welt

Im Frühling 2013 starteten Jana Wigger und ich zusammen in die Beachvolleyballsaison. Doch die Vorbereitungen fingen schon viel früher an. Im Januar setzen wir uns zum ersten Mal zusammen, mit dabei auch die Juniorinnenverantwortliche Patricia Wigger. Schnell ist klar, dass Jana und ich zusammen die Beachvolleyballsaison bestreiten wollen. Erste Ansätze werden besprochen, wie zum Bespiel, welche Trainings wir besuchen werden oder wie viele Turniere möglich sein werden. Da ich zu dieser Zeit noch nicht in der Sportklasse war,  gab es schon die einte oder andere Sorge bezüglich den vielen Trainings. Deshalb wurde dann auch sofort mein Wechsel in den 5-jährigen Lehrgang beantragt, den Jana schon macht.

Im März 2013 gab es dann die zweite Sitzung. Endlich! Die Turniere wurden freigeschaltet. Alles wird durchgegangen und besprochen. Da Beachvolleyball bei den Junioren und Juniorinnen national und nicht regional ist, gibt es viele Turniere die mehr als eine Stunde entfernt sind. Das stört uns aber überhaupt nicht. Provisorisch haben wir dann mindestens ein Turnier pro Wochenende angemeldet. Manchmal sogar zwei. Das hat mir zuerst schon ein bisschen Angst gemacht. Schaffe ich das alles zusammen? Trainings in Luzern, Ruswil und Hasle, Schule den ganzen Tag, Turniere und dann noch schauen dass Familie und Freunde nicht zu kurz kommen?

Nachdem die Hallensaison zu Ende ist, reisen wir mit Simone Kuhn - welche Ehre - nach Cesenatico und besuchen in den Osterferien ein einwöchiges Beachcamp bei Max Meier. Bei garstigen Wetterverhältnissen, vor allem der Wind macht uns zu schaffen, spielen wir eine Woche zweimal täglich Beach. Dass die Windverhältnisse uns bei den Turnieren noch zugutekommen würden, wissen wir da noch nicht.

Im Mai haben dann die Trainings in Luzern begonnen. Ich habe das Ganze vom letzten Jahr schon ein wenig gekannt, für Jana aber waren die Beachvolleyballtrainings in der Talentsschool etwas ganz Neues. Wir besuchen nun 2 Trainings in Luzern zusammen und Jana macht zusätzlich noch 1-2 Trainings mehr. Das alles hat uns riesig Spass gemacht, erste Erfolge im Training haben wir bald auch selber bemerkt. Am 11. Mai kam dann unser erstes Turnier. Schönes Wetter wäre anders, es war ziemlich kalt, aber wenigstens regnete es nicht. Wir waren absolut zufrieden. Von 16 Teilnehmerinnen sind wir auf dem 7. Schlussrang gelandet. Klar, gab es noch viele Unsicherheiten auf dem Feld aber trotzdem haben wir auch viele Sachen aus dem Training anwenden können. Max Meier, unser Trainer von der Talentsschool war am Turnier auch dabei, er war uns eine wichtige Stütze und konnte uns zwischen den Matches wertvolle Tipps geben.

Über den Sommer haben wir dann die vielen Turniere gespielt, manche liefen uns super, manche sind nicht so gegangen wie wir uns das erwünscht haben. Wer jetzt denkt, dass jedes Turnier bei strahlendem Sonnenschein und 25 Grad stattgefunden hat, der liegt total daneben. Vor allem im Mai und im Juni brauchten wir ein gutes Abwehrsystem, dann konnten dann schon mal nur 15 Grad herrschen oder es regnete den ganzen Tag. Besonders gut kann ich mich noch an das Turnier in Schüpfheim erinnern. Es herrschten Wintertemperaturen und es regnete den ganzen Tag. Jana und ich spielten in Odlokleidern und waren nach jedem Spiel durchnässt und unsere Arme taten uns weh, da der Sand an der Haut klebte und der nasse Ball sehr schwer wurde. Die einzige Motivation waren dann noch unsere treuen Fans, nämlich unsere Eltern und Rahel unsere Trainerin, die man auch mit Regen nicht verscheuchen konnte. Trotz des schlechten Wetters erreichten wir den Halbfinal und wurden Vierter.

Unser Ziel der Beachsaison war die Schweizermeisterschaft zu erreichen. Am Ende der Saison wurde es sehr knapp, da unser Konkurrenzfeld sehr gross  war, aber Jana und ich haben uns für die SM qualifiziert! Das viele Training in den Sommerferien und unser Ehrgeiz haben sich also bezahlt gemacht. Während den zwei Wochen vor dem grossen Turnier haben Jana und ich nichts mehr anderes im Kopf und besuchen bis zu 4 Intensivtrainings pro Woche in Luzern. Am 30. August ist es dann soweit. Zusammen mit Patricia, unserem (Ersatz-)Mami reisen wir nach Basel und bestreiten dort die Schweizermeisterschaft. Obwohl das Resultat sehr ernüchternd ausfiel und wir nach 2 Matches ausgeschieden sind, hat es uns, als die Enttäuschung erst mal überwunden war, wahnsinnig Spass gemacht, ein bisschen Starluft zu schnuppern und die anderen Spiele zu schauen.

Diese erste richtige Beachsaison hat mir und Jana total Spass gemacht, obwohl es manchmal nicht nur wegen des Sandes geknirscht hat. Auch das gehört zum Sport, die Auseinandersetzung mit den "Macken" des andern.  Wir haben aber auch das gut gemeistert. Der Spass und der Ehrgeiz dominierten auf und neben dem Spielfeld und deshalb freue ich mich sehr auf die nächste Saison im Sand. (lb)

 

Früh übt sich, wer ein Volleystar werden will!

Lachen, Lernen und Leisten, das sind die Grundpfeiler im Training mit den Kleinsten. Kinder sollen Freude daran haben etwas Neues zu lernen und nach einer Anstrengung stolz auf ihre Leistung sein. Das klingt nach einem ganz einfachen Trainingsrezept und dennoch ist die Arbeit mit den kleinen Mädchen eine Herausforderung.
Neben der gezielten Förderung der motorischen und sozialen Entwicklung, war es für mich dabei besonders wichtig kleine Kinder auf spielerische Weise für Sport zu begeistern. Als Ergebnis aus dieser Bemühung sollten mit dem Starter-Training die Grundbausteine für komplexe Teamsportarten, wie Volley gelegt werden.

Die körperliche und soziale Entwicklung
Im Alter von vier bis fünf Jahren machen Kinder in verschiedenen Bereichen der motorischen Entwicklung Fortschritte. Sie beginnen mit zielgerichtetem Werfen, sie lernen das Fangen auf Brusthöhe und üben sich darin die Balance zu halten.
Im frühen Schulalter nehmen die Reaktionsfähigkeit, die Schnelligkeit und die Koordinationsfähigkeit zu. Mit gezielten Herausforderungen - nicht Überforderungen - können diese Aspekte der Motorik gefördert werden. Damit jedes Kind genügend gefordert wird, muss eine Übung entweder einen Variationsspielraum bieten oder zum Wettkampf herausfordern.

Mit dem Starter-Kurs verbessern die Kinder nicht nur ihre körperlichen Fähigkeiten, sie lernen sich in einer neuen sozialen Gruppe zu bewegen. Die Mädchen kennen bereits ihre Kindergarten- oder Schulklasse, einige waren vielleicht schon im MuKi- oder VaKi-Turnen und nun treffen sie auf eine neue Gruppe mit Kindern verschiedenen Alters, aus verschiedenen Gemeinden. Sie lernen Aufmerksamkeit zu teilen, Konflikte zu lösen und ihre Rolle im Team zu finden.
Die Kinder lernen dabei miteinander und voneinander. So wie sie Bewegungen nachahmen, imitieren sie auch das Verhalten von Vorbildern. Achtet die Trainerin auf ihren Wortschatz und ihre Umgangsformen, ist sie pünktlich im Training und korrekt gekleidet, versucht sie hilfsbereit und fair zu sein, dann hat sie sicher auch eine positive Wirkung auf die kleinen Sportlerinnen. Natürlich ist nicht nur die Trainerin ein Vorbild. Gerade ältere Teammitglieder werden oft bewundert. Es ist schön zu beobachten, wie kleinere Mädchen versuchen genauso schnell und gut zu sein wie die Grossen. Noch viel mehr Freude bereitet es aber, wenn die älteren Mädchen mal ein Auge zudrücken, damit eine der Kleinen "ganz gross" ist.

Die Freude an der Bewegung steht im Zentrum
Kinder bewegen sich natürlich gerne. Sie müssen nicht bewusst Sport machen um fit zu werden oder zu bleiben. Bei den Startern geht es darum den spielerischen Zugang zum Sport zu bewahren. In erster Linie soll das "Training" Spass machen; es soll ein Dürfen und nicht ein Müssen sein. Wird in diesem Alter das kindliche Spielen und Toben in positiver Weise mit einem regelmässigen Training oder einer Sportart verknüpft, ist ein wichtiger Grundstein für die zukünftig positive Einstellung zum Sport gelegt. Für mich ist es dabei wichtig, dass auch Kinder, die bisher wenig Kontakt mit Sport hatten und dadurch möglicherweise ängstlicher gegenüber körperlichen Herausforderungen sind, oder Kinder, die zu diesem Zeitpunkt einfach noch weniger günstige körperliche Voraussetzungen mitbringen, ebenfalls einen Zugang zum Sport bekommen und sich ohne Leistungsdruck in verschiedenen Spielen ausprobieren können. Auf diese Weise können sie Selbstvertrauen sowie Körperbewusstsein gewinnen und sich motorisch und psychisch weiterentwickeln.
Auch wenn mit dem Jahr bei den Kleinsten die ersten Weichen für eine erfolgreiche Volleykarriere gelegt werden können, ist es ebenso erfreulich, wenn ein kleines Mädchen nach einem Jahr herausfindet, dass es den Ball am liebsten mit den Füssen spielt und ins FC wechselt.

Grundbausteine für komplexe Teamsportarten
Um anspruchsvolle Spiele zu lernen müssen erst technische Kernelemente verinnerlicht werden. Im Starterkurs bekommen die Kinder die Möglichkeit diese Bewegungsabläufe zu lernen und zu festigen. Die Mädchen probieren neue, ungewohnte Bewegungen aus und üben sie in der einfachsten Form. Sie werfen zum Beispiel in einem ersten Schritt den Ball mit Kraft vor ihre Füsse und versuchen ihn wieder zu fangen. Nach und nach gehen sie in beidhändiges, später einhändiges Prellen über. Plötzlich schaffen sie es sich dazu vorwärts zu bewegen und sogar zu rennen. Nach einiger Zeit können sie das Gelernte anwenden und spielen beispielsweise Fangen, während sie mit einer Hand prellen. Für ein komplexes Spiel wie Volley müssen einige Bewegungsabläufe erst automatisiert werden.

Früh übt sich, wer ein Volleystar werden will! [vd]

 

 

rosige zeiten.
meine Zeit als Juniorinnenverantwortliche beim VT Hasle

rauschen im blätterwald.
Das Volleyteam Hasle hat sich über die Jahre gewandelt. Aus der in den Siebziger gegründeten überschaubaren Volleygruppe hat sich ein beachtlicher Dorfverein entwickelt. Volleyball wurde besonders in den letzten Jahren immer populärer und so fanden zahlreiche junge und motivierte Spielerinnen den Weg in unseren Verein. Durch diesen grossen Ansturm entstanden neue Herausforderungen und die Juniorinnen rückten ins Zentrum der Vereinsarbeit. Es gab also allen Grund für das neue Ämtli der Juniorinnenverantwortlichen. Mit sehr grossem Enthusiasmus und vielen Ideen übernahm ich während der Saison 05/06 diese Aufgabe.

damit war kein blumentopf zu gewinnen.
Mit grossem Tatendrang machte ich mich umgehend an die Arbeit meine Visionen von einem erfolgreichen und sozialen Entlebucher Sportverein, der einen grossen Teil zur Jugendarbeit beiträgt, umzusetzen. Ich investierte viel Energie und Zeit um die Juniorinnenabteilung vom Volleyteam Hasle nach meinen Vorstellungen umzukrempeln. Das Ziel: alle Juniorinnen sollen durch ausgebildete Trainerinnen langfristig für den Sport Volleyball begeistert und motiviert werden und ganz nebenbei noch Kameradschaft, Spass an der Bewegung und Sozialkompetenz erfahren. Mehr Trainingseinheiten, Spielerinnen auf Topniveau, neue Trikots, Trainerinnenausbildungen, Stärkung der Vereinszusammengehörigkeit, … viele grosse Schlagwörter, für die ich schon bald Lehrgeld bezahlte - denn gute Vereinsarbeit ist sehr umfangreich und arbeitsintensiv. So war es wichtig Strategien und Konzepte zu entwerfen - Grundlagen für ein solides Fundament. Es galt andere von meinen Ideen zu überzeugen und für die Umsetzung zu begeistern. Aber auch die bittere Realität der Finanzen musste immer im Auge behalten werden. Und so lernte ich nach und nach…

gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
Geduld (genauso wie buchhalterisches Geschick) gehörte noch nie zu meinen Tugenden, aber damit sich auch andere von meinen unkonventionellen und vielleicht zu Beginn etwas grössenwahnsinnigen Ideen mitreissen liessen, war ich dazu gezwungen. Ich begann ein Konzept für das Volleyteam Hasle zu schreiben, wie ich es mir vorstellte und konnte von vielen erfahrenen Personen, die sich bereits seit Jahren im Verein engagierten viel lernen. Vorstandsmitglieder, Trainerinnen und Spielerinnen gaben mir Tipps und halfen mir meine Ideen auszubauen. Es braucht Zeit bis gute Ideen reifen und dann auch umsetzbar sind. Und es braucht das Engagement und die Beharrlichkeit des ganzen Vereins um ein gutes Nachwuchskonzept konsequent zu verfolgen.

in den sauren apfel beissen um (vielleicht) lorbeeren zu ernten.
Immer mehr Trainerinnen bildeten sich in anspruchsvollen und wochenlangen J+S-Kursen zu Diplomtrainerinnen aus. Das Volleyteam Hasle war einer der ersten Vereine der Zentralschweiz, die frühzeitig auf den Zug aufsprangen und versuchten das ehrgeizige Ausbildungskonzept von Swiss Volley zu erfüllen. Es brauchte oft Überwindung und den einen oder anderen guten Zuspruch um die professionell geführten und anstrengenden Kurse durchzuhalten. Aber die Trainerinnen vom Volleyteam Hasle verfolgten ja (zum Glück) ehrgeizige Ziele. Viele opferten Freizeit, Geld und Muskelkraft um durch diese Ausbildungen die Trainings vom Volleyteam Hasle technisch und taktisch auf den neusten Stand zu bringen. Schon bald trug diese Arbeit Früchte.

wie pilze aus dem boden schiessen.
Die guten Trainerinnen und die anspruchsvollen Trainings verfehlten ihre Wirkung nicht. Die Mitgliederzahlen vom Volleyteam Hasle stiegen über die Jahre stetig an. Aus einem Dorfverein mit zwei Teams ist mit den Jahren ein beachtlicher Nachwuchsverein geworden. In der Saison 2008/2009 zählte das Volleyteam Hasle das erste Mal über 100 Mitglieder. Ein Damen- sowie zehn Juniorinnenteams bestritten die Meisterschaft des RVI. Nebst der hohen Trainingsqualität war dafür auch die deutlich erhöhte Anzahl der angebotenen Trainingseinheiten verantwortlich. Viele Spielerinnen waren motiviert mehrmals wöchentlich das Training zu besuchen. Schon bald gelang uns noch ein weiteres Glanzstück in der Nachwuchsarbeit. Volleyball ist eine komplexe Sportart. Alle körperlichen Fertigkeiten dazu sind erst ungefähr im Alter von zehn Jahren fertig entwickelt. Dieser Gewissheit zum Trotz entschieden wir uns für Spielerinnen im Alter ab sechs Jahren ein polysportives Starter-Training anzubieten. Diese Entscheidung ist bis heute ein wesentlicher Teil des Ausbildungskonzepts und sicher auch Grundlage des sportlichen Erfolgs vom Volleyteam Hasle.

aus dem gleichen holz geschnitzt.
Natürlich gab mir auch mein Psychologiestudium immer wieder Anstoss zu neuen Ideen, die ich im Volleyteam Hasle umsetzen wollte. Bereits nach der ersten Vorlesung zu sozialer Identität war mir klar, dass das Volleyteam Hasle nebst dem gemeinsamen Ausbildungskonzept auch ein einheitliches Auftreten brauchte. Es galt also die Vereinszugehörigkeit jedes Mitglieds zu stärken. Die einfachste und budgetgerechteste meiner Ideen war ein neues Logo. Das neue Markenzeichen sorgte für viele positive Feedbacks und sollte natürlich auch für alle zu sehen sein. Zusammen mit der Sponsorenverantwortlichen Karin Banz wurde ein spezielles Konzept entwickelt um das Volleyteam Hasle neu in strahlendem hellgrün und mit dem neuen Logo bedruckt einzukleiden. Auch diese Aktion war ein toller Erfolg und beschert uns an jedem Turnier und Match neidische Blicke unserer Gegnerinnen. Jetzt brauchte das Volleyteam Hasle nur noch eine Plattform um Infos und Erfolge zeitgemäss zu publizieren. Cécile Portmann erstellte aus diesem Grund eine Homepage für die hellgrüne Truppe (www.volleyteam-hasle.ch). Das Volleyteam Hasle war auf dem richtigen Weg, dennoch gab es die…

eine (oder andere) harte nuss (zu) knacken.
Jede Spielerin soll im Volleyteam Hasle ihren Platz haben und nach ihren Wünschen gefördert werden. Dieser Anspruch ist bei hundert Spielerinnen eine ziemlich grosse Herausforderung. Jede Spielerin kann vor Saisonbeginn ihre Anliegen, Ziele und Anzahl gewünschter Trainings angeben. In einer über die Jahre mehr oder weniger ausgeklügelten und ungefähr sechs stündigen Trainerinnensitzung mit vielen Zetteln, Yogamatten, Stecknadeln, Fotoapparaten und Diskussionen werden dann die neuen Teameinteilungen von allen Trainerinnen zusammen vorgenommen. Das Volleyteam Hasle setzt sich zudem das ehrgeizige Ziel, nebst Technik und Taktik noch weitere Kompetenzen zu vermitteln. Wir wollen soziale, faire, ehrgeizige und gesunde Spielerinnen jeden Alters. Es braucht viele Gespräche, eigener Einsatz und Vorbilder um diese Begriffe in der Turnhalle umzusetzen. Eine grosse Unterstützung sind dabei die Präventionsprojekte "cool and clean" und "sport rauchfrei". Mit Wettbewerben, Broschüren und kleinen Geschenken wird man dabei unterstützt fairen und sauberen Sport zu thematisieren. Als weiteres Projekt entwickelte sich die Idee von einem freiwilligen Fördertraining. Immer am Freitagabend treffen sich einsatzfreudige Spielerinnen aus verschiedenen Teams um zu zeigen, dass Volleyball unabhängig von Alter und Können viel Spass macht. Dieses Projekt soll vor allem Teenies ansprechen, gerade weil man ja nach dem Training noch zusammen etwas unternehmen kann.

dagegen ist kein kraut gewachsen.
All die engagierten Helferinnen, fleissigen Spielerinnen, ehrgeizigen Projekte und manchmal auch grössenwahnsinnigen Ideen führten uns auch sportlich zu ausserordentlichen Erfolgen. Hier ein kleiner Auszug: In der Saison 08/09 stieg das Team U21 I in die 2. Liga auf, das Volleyteam Hasle gewann beim RVI Finalturnier Bronzemedaillen in zwei Kategorien (U18, U14). Das U12-Team wurde Regionalmeister und schaffte die Qualifikation für die CH-Meisterschaft. Jana Wigger wurde zur best player U12 gekürt. An der CH-Meisterschaft in Genf holten sich die Girls den glorreichen 6. Schlussrang. In der Saison 09/10 gewann das Volleyteam Hasle erneut dreimal Bronze am RVI Finalturnier, in den Kategorien U18, U14 und U12. Jana Wigger holte sich die Auszeichnung best player U14. Im Vereinsjahr 10/11 schaffte man bei den Juniorinnen U22 einen Doppelaufstieg. Das Team A1 stieg in die 1. Liga auf und das Team A2 in die 3. Liga. Am RVI Finalturnier gewann das U16-Team Bronze. In der Saison 11/12 holten sich die U15 4x4 Girls den Regionalmeistertitel und Esmée Böbner die Auszeichnung best player U15. Das U15 6x6 Team erspielte sich die Silbermedaille und diesmal gelang Jana Wigger die Wahl zur best player U15. Das U13 Team holte sich am RVI Finalturnier Bronze und unsere jungen U11 mixed Silber. All diese Highlights aus den letzten Jahren zeigten eindrücklich auf, dass das Volleyteam Hasle den richtigen Weg eingeschlagen hat!

die blumen machen den garten, nicht der zaun.
Getreu diesem Motto gelang es in der Saison 09/10 zum ersten Mal in der Geschichte des Volleyteams Hasle (das bekanntlich eine Untersektion der Sport Union Hasle ist und bis dahin nur weibliche Mitglieder hatte) ein Herrenteam ins Leben zu rufen. Auch sonst versuchte das Volleyteam Hasle Türen zu öffnen und neue Wege zu gehen. Aktiv wurde die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen gesucht. Bei einem Trainingsprojekt mit dem VBC Schüpfheim (10/11) hat man zum ersten Mal an der regionalen Zusammenarbeit geschnuppert. In der Saison 11/12 konnte dann zusammen mit dem Fides Ruswil als Partnerverein ein tolles regionales Förderprojekt für talentierte Spielerinnen lanciert werden. Die Vereine Volley-Team Wolhusen, VBC Buttisholz, Fides Ruswil und Volleyteam Hasle bieten motivierten und talentierten Spielerinnen so ein tolles Gefäss um später den Sprung in ein Nationalligateam zu schaffen. Eine gute Zusammenarbeit hat sich auch zwischen dem Volleyteam Hasle und dem SAR (der regionalen Talentauswahl) entwickelt. In den ersten Jahren getrauten sich nur wenige Spielerinnen an die gefürchteten Selektionen, die von den grösseren Vereinen dominiert wurden, obwohl bereits einzelne Spielerinnen wie Larissa Aregger, Andrea Koch und Fabienne Vogel den Sprung in diese Talentauswahl schafften. Als Andrea Koch in der Saison 09/10 gar den Sprung ins Team schaffte und an die SAR-CH-Meisterschaft fahren konnte, wagten sich immer mehr hellgrüne T-Shirts an die Selektionen. In der Saison 10/11 schaffte es schon eine Gruppe von sechs Spielerinnen sich für die Auswahl zu empfehlen. Und in der Saison 11/12 stellten die motivierten Haslerinnen bereits einen Fünftel des SAR. Auch für die Trainerinnenausbildung hatte ich die Möglichkeit das Diplom-B-Praktikum beim SAR-B unter Max Meier zu absolvieren und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Eng mit dem SAR ist auch die Talent School Zentralschweiz verbunden, bei der Patricia Brun den Anfang machte und ihre Ausbildung zu einem grossen Teil dem Volleyball widmet. Auch von ausserhalb des Zauns stieg das Interesse für die Hasler Spielerinnen, so kam es auch, dass Luisa Böbner und Esmèe Böbner dieses Jahr ein Aufgebot für die Nationalmannschaft erhielten. Ein weiterer grossartiger Erfolg!

glückspilz und andere früchtchen.
Ich schätze mich als grossen Glückspilz ein, denn das Engagement als Juniorinnenverantwortliche vom Volleyteam Hasle hat mir in den letzten sechs Jahren nebst einem grossen Arbeitsaufwand auch unheimlich viel Spass und Freude bereitet. Dabei habe ich so viel Tolles erlebt. Ich konnte so viele Juniorinnen auf ihrem Lebensweg und natürlich in ihrem sportlichen Engagement begleiten. Spielerinnen, die vielleicht nicht wegen dem Sport, aber wegen ihrer besten Freundin im Volleyball sind. Im Gegensatz dazu hat das Volleyteam Hasle aber auch sehr ambitionierte Spielerinnen, die eine Sportkarriere in Angriff nehmen wollen. Ich durfte Fragen beantworten von "welche Linien des Turnhallenbodens sind vom Volleyballfeld?" bis zu "auf was muss man achten bei einer Transfer-Entscheidung zu einem NLB-Verein?". Ich habe mit zwei Juniorinnen gewettet mit dem Rauchen aufzuhören (und gewonnen)! Ich war im Kontakt mit Eltern, die sich nach vielen Jahren zum ersten Mal in die Turnhalle setzten um einen Match ihrer Tochter zu sehen und Eltern, die nach ihren zahlreichen Besuchen bereits alle Regeln kannten und taktische Vorschläge einbrachten. Ich hatte viele Gespräche mit Leuten, welche die News aus unseren Verein verfolgten und während der Saison mit fieberten. Ich hatte unheimlich viele wertvolle Begegnungen, kritische Anmerkungen, aber auch ehrlich gemeintes Lob von Trainerinnen und Trainern. Und ich habe natürlich auch mit dem Vorstand vom Volleyteam Hasle viel gearbeitet, gezankt und gelacht. Aber auch mit dem ganzen Verein verbinde ich tolle Erlebnisse, wie das Schauen meines Lieblingstrickfilms aus Kindertagen "Mila Superstar" oder den Vereinsausflug ans Volleymasters in Montreux.
Es gäbe noch unheimlich Vieles aufzuzählen, denn wie gerade aufgezeigt, war mein Ämtli vielfältig, abwechslungsreich und herausfordernd. Die vielen Erfolge auf der ganzen Linie zeigen, dass das Volleyteam Hasle über motivierte und qualifizierte Spielerinnen sowie überdurchschnittlich gut ausgebildete Trainerinnen verfügt und auch für die Zukunft noch viel Potential hat. Ich persönlich konnte mir während den letzten zehn Jahren als Trainerin und sechs Jahren als Juniorinnenverantwortliche sehr viele Kompetenzen erarbeiten und habe viel dazugelernt. Dank der unterstützenden und engagierten Arbeit aller Vereinsmitglieder gelang es mir meine Visionen umzusetzen und aus einem Dorfverein einen der grössten und ambitioniertesten Nachwuchsvereine der Region entstehen zu lassen.

wer andere zum blühen bringt, kann sich an der schönheit der blüte erfreuen.
Als sich vor meiner Neuseelandreise eine Karte mit diesem Spruch von meinem Juniorinnenteam erhielt, war für mich klar, dass ich meine persönlichen Ziele als Juniorinnenverantwortliche mehr als erreicht hatte. Ich bin mit meiner Arbeit und besonders mit den Früchten, die sie getragen hat sehr zufrieden. Bekanntlich soll man ja aufhören, wenn’s am schönsten ist. Ein riesiges Dankeschön an alle. Es war eine tolle Zeit und ich habe viele Freundinnen gefunden (und gerade auch deshalb werde ich natürlich dem Volleyteam Hasle als Fan, Trainerin und Spielerin treu bleiben). Patricia Wigger-Duss wünsche ich als Nachfolgerin eine genauso spannende und erfolgreiche Zeit als Juniorinnenverantwortliche. Ich bin überzeugt, dass die Reise weitergeht zu neuen Zielen, neuen Herausforderungen und neuen Erfolgen!

 

 

Die Herrenmannschaft -
eine Geschichte wie aus dem Bilderbuch

Eigentlich ist es gar nie geplant gewesen, das Herrenvolleyteam Hasle, sondern rein zufällig entstanden. Im folgenden Text können Sie nachlesen, wie die Mannschaft gegründet worden ist und sich bisher entwickelt hat. Zudem erhalten Sie einen kurzen Blick in die Zukunft. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen der Geschichte der etwas anderen Volleyballmannschaft.

Wie alles begann…
Die Geschichte begann vor rund drei Jahren. Zu besagter Zeit bestritten die A1-Juniorinnen des Volleyteams Hasle vor heimischer Kulisse einen Match. Unter den zahlreichen Fans der Heimmannschaft befand sich auch eine gute Hand voll junger Männer, die das Geschehen auf dem Feld verfolgten und die Partie in spielerischer sowie optischer Hinsicht genossen.

Nach dem Spiel, das übrigens zu Gunsten der Haslerinnen ausgegangen war, warteten die oben erwähnten Männer vor der Turnhalle auf die Spielerinnen. Sie mochten den Juniorinnen zwar den Sieg gönnen, doch behaupteten im selben Atemzug, dass es keine Kunst gewesen war, ihre Gegnerinnen zu schlagen. Sie legten noch einen drauf und stellten voller Übermut und Leichtsinn die Behauptung auf, Volley sei eine der simpelsten Sportarten. Doch damit war nicht genug, sie wetteten sogar, sie würden die Juniorinnen in einer Volleypartie schlagen. Die Spielerinnen hatten genug gehört und wollten sehen, ob hinter dem grossen Mundwerk der Herren auch nur ein Funken Wahrheit steckte. So wurde die Wette perfekt und man fixierte einen Termin für ein Volleyballmatch.

Die Männer wollten natürlich nicht völlig unvorbereitet gegen die A1-Juniorinnen antreten, deshalb zogen sie Corina Bieri, eine erfahrene und eingefleischte Volleyballspielerin des Volleyteams Hasle, als Coach bei und absolvierten einige Trainings mit ihr. Schon im ersten Training merkten die jungen Männer, dass sie ihren Mund wohl zu voll genommen hatten. Was im Spiel der Juniorinnen leicht und locker aussah, war in Wirklichkeit alles andere als das. So kam, was kommen musste: Die Herren kassierten trotz der Unterstützung von Corina Bieri und der sehr leichten Federführung des Schiedsrichters eine eindeutige und etwas beschämende Niederlage. Glücklicherweise erwiesen sich die Juniorinnen als sehr faire Gewinnerinnen und ermutigten die jungen Männer am Ball zu bleiben - mit Erfolg.

Aus Wette wird Ernst
Was damals mit einer mehr oder weniger einfältigen Wette begonnen hatte, wurde nun eine ernste Sache. Die Herren gründeten nämlich mit tatkräftiger Hilfe des Vorstands des Volleyteams Hasle die erste Herrenmannschaft in der Vereinsgeschichte.

Seit der Gründung des Teams haben die Herren inzwischen fast drei volle Saisons in der 5. Liga gespielt. In der ersten Saison hat man jedes Spiel ohne Satzgewinn verloren, in der zweiten wurden die ersten Satzgewinne verbucht und in der laufenden dritten Saison hat das Herrenteam bereits einen Sieg feiern können (siehe Erfolge). Was statistisch nach einer kleinen Steigerung aussieht, macht spielerisch Welten aus. Die Herren haben nämlich am Anfang kaum gewusst, was sie mit einem Volleyball anfangen sollen.

Mittlerweile spielen sie schon auf einem guten Niveau, doch ihr Potenzial ist bei Weitem noch nicht ausgeschöpft! Vor allem in Sachen Leistungskonstanz, Taktik und Technik können sie noch zulegen. Dabei werden sie tatkräftig von der Damenmannschaft unterstützt, mit der sie auf freiwilliger Basis trainieren dürfen. Speziell erwähnenswert ist der Support von Rahel Theiler, ihrerseits langjähriges Vereins- und Vorstandsmitglied. Sie gibt den Herren sporadisch Trainings und versorgt sie mit hilfreichen Tipps und Tricks. Wenn es Rahel möglich ist, steht sie sogar an den Spielen der Männer als Coach an der Seitenlinie. Das ist manchmal alles andere als einfach, dessen sind sich auch die Herren bewusst. Sie schätzen die Unterstützung und das Engagement von Rahel sehr, auch wenn sie das nicht immer offen zum Ausdruck bringen.

Ein Blick in die Zukunft
Wer denkt, die Geschichte sei hier zu Ende, täuscht sich gewaltig. Denn jetzt fängt sie erst richtig an. Die Herren sind zwar bisher nicht vom Erfolg verwöhnt worden, doch ans Aufgeben denken sie noch lange nicht. Motiviert blicken sie nach vorne und sind im wahrsten Sinn des Wortes bereit, Geschichte zu schreiben.

 

 

Eine Familie im Volleyballfieber


Woche 45 2011

Montag


17.00 Jana U11 Hilfstrainerin
18.30 Nicole SG-Training
20.00 Patricia Damen-Training

Dienstag

18.15 Jana und Patricia U23 II
19.00 Nicole Nati B-Training

Mittwoch

18.30 Nicole und Jana U15 I
20.00 Nicole U23 I

Donnerstag  
 

19.00 Nicole SG
19.00 Marco FC

Freitag

20.30 A2 Buttisholz-Hasle (Jana und Patricia)
20.30 A1 Volleya OW-Hasle (Nicole)

Samstag

15.00 3. Liga Emmen Nord-SG Hasle-Ruswil (Nicole)
19.00 
4. Liga Triengen-Hasle (Jana und Patricia)

Sonntag

08.30 Jana SAR 

Diese Woche hat es wieder mal in sich, aber wir sind uns das schon gewöhnt. Bei uns geht beinahe kein Tag ohne eine volleyballerische Aktivität vorüber. Als ich vor über 25 Jahren mit dem Volleyball bei den Damen in Hasle begann, hätte ich mir das nie träumen lassen. Nach meiner Heirat erwähnte ich vor jeder Saison - ich spiele diese Saison, wenn ich nicht schwanger werde und dies wird heute noch manchmal lachend erwähnt, wenn eine Spielerin in dieser Lebensphase ist. 

Unsere Kinder sind schon bald sehr sportbegeistert. Nicole die älteste spielt Handball und Volleyball. So werde ich als Coach der Minis angefragt und übernehme im Jahr 2004 mit Isabelle Spirig zusammen die Minivolleyballabteilung mit fast 30 Mädchen in Hasle. Für «meine» Mädchen investiere ich einiges an Freizeit, bekomme aber auch immer wieder viel zurück, es ist schön mit jungen Menschen etwas auf die Beine zu stellen. Jana wird schon früh mit dem Volleyballvirus angesteckt, obwohl sie zu dieser Zeit noch nicht spielen darf und sich anderen Sportarten widmet. Sie ist aber an jedem Turnier ihrer grossen Schwester mit dabei. Die Spielerinnen haben grosse Freude an der Kleinen und bezeichnen sie als ihr Maskottchen, in den Spielpausen spielt immer jemand mit ihr Volleyball. 

Schon bald fängt Jana bei den Jüngsten an. Sie spielt 3 gegen 3 und hat grossen Plausch. Nicole macht Hilfstrainerin bei den Kleinsten und so drehen sich viele Gespräche bei uns zuhause um Volleyball. Unterdessen sind 51 Juniorinnen im Minivolleyball. Mit den älteren machen wir eine Mannschaft, welche schon im grossen Feld spielt und mit den jüngeren spielen wir im 3 x 3 oder im 4 x 4, je nachdem wie es mit den Jahrgängen aufgeht. 

Im 2006 macht der Verein ein Selektionstraining, weil viele Spielerinnen in die Juniorinnenabteilung wechseln müssen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge muss ich viele in die ältere Gruppe gehen lassen, wo sie andere Trainerinnen bekommen. Nicole schafft es in die 1. Juniorinnenmannschaft und wir sind riesig stolz auf sie.

Die jüngeren (8-10 Jahre) Mädchen spielen umständehalber bei den U16-4x4-Meisterschaften und können dort natürlich noch nicht ganz mithalten. Trotzdem bleibt ein Turnier immer in Erinnerung: Weil sich mehrere Spielerinnen kurzfristig wegen Krankheit abmelden müssen, kommen aus der 1. Juniorinnenmannschaft Karin Portmann und Nicole mit an das Turnier. Wieder einmal werden die kleinen Haslerinnen von ihren Gegnerinnen ein bisschen belächelt, doch wie man so schön sagt: Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Diesen Turniersieg und Janas Glück, mit der grossen Schwester ein Turnier zu spielen, kann uns niemand mehr nehmen. 

Weil unterdessen so viele Juniorinnen im Verein spielen, werden neue Strukturen aufgebaut. Es werden neue Ämtli eingeführt und die Aufgaben klarer definiert. Von nun an bin ich also Minivolleyball-Verantwortliche, Trainerin und Spielerin. Nicole ist Hilfstrainerin und kann schon bald eine eigene Mannschaft übernehmen. Weil so viele Mädchen in der Minivolleyballabteilung spielen, wird ein Training für die U12 und eines für die U14 angeboten. So können diejenigen, welche zweimal trainieren möchten bei beiden Trainings mitmachen.

Neben dem Handball- und dem Volleyballtraining in Hasle trainiert Nicole nun auch noch ein- bis zweimal pro Woche in Luzern bei den BTV-Juniorinnen. Ihre Mannschaft spielt bei den Juniorinnen 3. Liga im Mittelfeld. Jana spielt bei den U14 (4x4), fährt Skirennen und macht Geräteturnen. Mit den U12 unter Sandra Böbner darf sie ans Finalturnier und die Mannschaft erspielt sich den ersten Rang. Jana darf sogar den Titel als beste U12-Spielerin des Turniers feiern. Wir sind mega stolz auf die Mädchen und freuen uns auch riesig mit unserer Jüngsten. An der darauf folgenden Schweizermeisterschaft in Genf erspielen sich die Mädchen den tollen 6. Rang. Die Heimfahrt im Zug wird mir immer in Erinnerung bleiben, wir mussten in einem Abteil Platz nehmen, wo Ruhe erwünscht ist. Man stelle sich vor 8 übermüdete, total glückliche und aufgedrehte Mädchen und 4 Frauen. Nicht nur die Mädchen hatten extrem Mühe sich still zu verhalten, das funktioniert nach so einem Wochenende einfach nicht .

Im Jahr danach kann ich mit «meinen» Girls bei den U14 wieder ans Finalturnier, ganz knapp verpassen wir die Schweizermeisterschaftqualifikation, aber wir sind total happy mit dem 3. Rang. Jana bekommt die Best Player Auszeichnung U14, über diese freut sie sich noch mehr als letztes Jahr, weil sie sich bestätigt hat. Mit den Juniorinnen werden wir jedes Jahr besser in der Meisterschaft und im Verein werden immer mehr Trainings angeboten. Dadurch kommt nun auch der Erfolg. Die U21 Juniorinnen bei welchen Nicole spielt, schaffen unter Rahel Theiler den Aufstieg in die 2. Liga und landen dort in ihrer ersten Saison gleich auf dem 3 Rang. 

Ein Höhepunkt für uns ist die erste Saison, in der Nicole mit anderen Juniorinnen zusammen in der Damenmannschaft mitspielt. Wir freuen uns auf den ersten Match, den wir zusammen spielen werden. Das ich mit meiner Tochter und «meinen» ersten Juniorinnen in der gleichen Mannschaft spielen kann, gibt einen riesigen Motivationsschub. Die Juniorinnen integrieren sich toll bei den Damen und sind eine echte Verstärkung. Mit ihnen zu spielen und auch die An- und Heimfahrten an die Spiele sind schöne Erlebnisse. Nicole spielt zusätzlich in Schüpfheim in der 3. Liga als Passeuse.

Die ersten SAR-Selektionen werden bei uns heiss diskutiert und als Jana und 5 andere die Selektion schaffen, ist die ganze Familie riesig stolz auf sie. Sie spielt mit ihrer Mannschaft bei den U14 in der 1. Liga vorne mit und auch bei den U16 können sie in der 1. Liga mithalten. Der Ehrgeiz und die Trainingsbereitschaft in diesen beiden Teams ist enorm und macht riesig Freude. Mit beiden Mannschaften kann das Volleyteam ans Finalturnier. 

Nachdem die Juniorinnenmannschaft, in welcher Nicole spielt, in die 1. Liga aufgestiegen ist, beginnt die Zusammenarbeit mit Ruswil, welche dem Verein mehr Möglichkeiten zum  Fördern der Juniorinnen gibt. Es wird ein 3. Liga Damen-Team gebildet, welches unter der Führung von Ruswil läuft. Nicole kann sich für dieses Team als Passeuse qualifizieren und spielt weiterhin in der 1. Juniorinnenliga mit ihrer Mannschaft. Für diese zwei Mannschaften trainiert sie viermal pro Woche. Als sie zusammen mit einer Mitspielerin das Angebot erhält bei Ruswil in der Nati B als Gast mit zu trainieren, muss sie nicht zweimal überlegen. So hat sie nun während der Saison wöchentlich fünf Trainings und an Wochenenden manchmal zwei Spiele. Zum Glück fährt sie unterdessen selber Auto, so müssen wir ein bisschen weniger organisieren. Daneben trainiert sie am Mittwoch vor ihrem Training mit Patricia Brun zusammen die U15-Girls, welche in der 1. Liga spielen und bei welchen Jana auch dabei ist. 

Jana spielt im Moment U15, U17, U23 3. Liga und am Montag hilft sie auch beim Training der U13-Girls. Jeweils jeden 2. Sonntag geht sie ins SAR nach Sarnen. Und zusätzlich spielt sie diese Saison auch bei uns Damen mit, was mich unheimlich glücklich macht.

Ab Oktober sind wir drei nun oft an Matches oder Turnieren anzutreffen, sogar die Herren der Familie können wir unterdessen mit unserem Sport fesseln, Hansueli und Marco sind immer wieder als Zuschauer dabei. Jana konnte ihren Vater auch als Dresssponsor gewinnen. Natürlich besuchen wir, wenn immer möglich, auch gegenseitig unsere Spiele, dann ist es immer mega lustig, wenn ich mit Juniorinnen an ein Spiel fahre und wir von früher sprechen, was wir beim Volleyball schon alles erlebt haben, was wir bei den Fahrten zu den Spielen schon gelacht haben. Wir geniessen es zusammen ein Hobby auszuüben und zusammen im Volleyteam Hasle etwas einzubringen. Wir verbringen viel Zeit für unser Hobby, es gibt uns aber auch ganz viel zurück. Die engagierten Juniorinnen, treue Gönner und Eltern, welche ihre Kinder unterstützen zeigen uns immer wieder, dass es schön ist in diesem Verein seine Freizeit zu verbringen. 

Ein Ziel haben wir noch: dieses Jahr möchten wir 3 (47, 19, 13 Jahre) zusammen bei den Damen ein Meisterschaftsspiel bestreiten.

Jana, Nicole und Patricia Wigger

 

 

Schritt für Schritt zum Ziel

Träume nicht dein Leben. Lebe deinen Traum!

Schritt 1: Aller Anfang ist schwer

In der sechsten Primarklasse merkte ich zum ersten Mal, dass mir noch etwas in meiner Freizeit fehlte. Ich hatte zwar bereits viele Hobbys, doch richtig zufrieden war ich nicht. Und zwar fehlten mir die Bewegung, das Fiebern für etwas, den Zusammenhalt einer Mannschaft zu spüren, den Nervenkitzel, wenn man kurz vor einem Sieg steht und dann die Erleichterung, wenn sich all die Mühe gelohnt hat. Auch fehlte mir eine Sache, für die es sich zu kämpfen lohnt und für die man auch einmal über seine eigenen Grenzen hinausgeht. All dies fand ich in einem Spiel: Im Volleyball.
Am Anfang trainierte ich einmal pro Woche und ich merkte sehr bald, dass ich noch viel zu lernen habe. Denn anfänglich hatte ich mit gewissen Schwierigkeiten zu kämpfen. War dies die Koordination meiner langen Arme und Beine oder das Gesagte oder die Tipps der Trainerinnen in die Tat umzusetzen. Doch mit Motivation, Ehrgeiz und natürlich auch etwas Geduld kam ich Schritt für Schritt vorwärts.
Auch konnte ich meinen ersten Erfolg schon früh feiern. So war dies die Teilnahme an der U18-Quali. Obwohl ich noch sehr unerfahren war, durfte ich ein paar Punkte auf dem Feld spielen. Manchmal wusste ich nicht einmal mehr, was alles auf dem Feld passierte. Es ging alles so schnell. Ich war so beeindruckt von dem System dieser Mannschaft, den Angriffen und den Blocks. Ständig in Bewegung zu sein. Dies erfuhr ich da zum ersten Mal.  

Schritt 2: Sich durchsetzen

Wenn ich meinen Verwandten und Freunden erzähle, dass ich Volleyball spiele, ist die Reaktion darauf meistens so: «Das ist ja für dich mit deiner Grösse kein Problem. Du brauchst ja nur die Hände in die Luft zu strecken.» Darauf muss ich ihnen immer erklären, dass Volleyball viel mehr ist, als bloss die Hände in die Luft zu strecken. Volleyball braucht Taktik, Geschick und besteht aus viel Technik. Klar hat man gewisse Vorteile wenn man etwas grösser ist. Doch die Grösse allein entscheidet nichts.
Bei meinen Geschwistern muss ich sogar den Volleyball als Sportart verteidigen. «Ihr steht da zu sechst auf einem 9x9m grossem Feld. Wo bleibt da die Bewegung?
» Darauf sage ich nur, sie sollen doch mal bei einem Match dabei sein, dann können sie sehen, wo die Bewegung ist.
Aber natürlich unterstützten sie mich auch. Ob meine Mutter mich ins Training fährt oder mir ein Sandwich macht, weil ich wieder einmal unterwegs bin, und dass ich mich vom Trainingsstress bei meinen Freunden erholen kann. Sie hören mir zu und versuchen mir immer zu helfen.
Mit der Zeit wurde ich immer besser und die Trainerinnen sahen grosses Potential in mir. So haben sie mir die Möglichkeit mit mehreren Mannschaften zu trainieren (Juniorinnen 1 und 2) gewährt. Lizenz spielte ich aber nur bei den Juniorinnen 2 und bei der U18 Mannschaft, mit der wir einige Turniere besuchten und einmal (wenn überhaupt) in der Woche trainierten. Nun hatte ich ca. 3 Trainings pro Woche. In jedem Training lernt man etwas dazu. Und dadurch, dass ich mehr trainierte, machte ich auch schnell grosse Fortschritte.
Bei den Juniorinnen 2 stand ich schon sehr früh als Stammspielerin auf dem Feld. Und in einem Jahr durfte ich sogar Captain sein. In dieser Mannschaft zu spielen war wirklich toll. Die anderen Spielerinnen waren sehr nett und die Trainerin schaute sehr gut zu uns.
Doch ich wusste, lange kann und will ich nicht in dieser Mannschaft bleiben. Ich brauchte eine Herausforderung und die bekam ich auch. Ab der Saison 09/10 konnte ich mit den Juniorinnen 1 und den Damen trainieren. Und ein Jahr später spielte ich aktiv bei diesen Mannschaften mit. Bei den Damen eignete ich mir während der Saison meine ersten «richtigen» Spielerfahrungen an. Klar hatte ich schon Matches bei den Juniorinnen 2 gespielt, doch konnte man diese nicht miteinander vergleichen. 
Die erste Saison, die ich mit den Juniorinnen 1 spielen durfte, war und bleibt einfach unvergesslich. Denn dies war die letztjährige Saison. Wir starteten in die Saison mit einem grossen Ziel, und zwar mit dem Aufstieg in die 1. Liga. Klar musste ich anfänglich eher vom Spielfeldrand zuschauen, doch ein paar Mal durfte ich an jedem Match aufs Feld. Dies war aber auch sehr verständlich. Die anderen waren einfach besser als ich. Ich wurde aber sehr herzlich in die Mannschaft aufgenommen und war als die «neue» immer dabei. 
Durch das Verletzungspech einer Mitspielerin in der Rückrunde konnte ich mir dann einen Stammplatz in der Mannschaft sichern. Dies war für mich schon ein spezielles Gefühl. Denn ich wusste, hätte sie sich nie verletzt, gäbe es keinen Stammplatz für mich. Ich hatte ein richtig schlechtes Gewissen gegenüber ihr. Sicher wollte ich den Stammplatz, doch nicht so. 
Aber es musste wohl alles so sein. Jetzt konnte ich allen zeigen was ich drauf habe und kann mir in der Mannschaft einen Namen machen. Man muss sich durchsetzten, ansonsten kommt man nicht weiter.  

Schritt 3: Auf der Überholspur

Ein grosser Schritt für mich war im Oktober 2010. Nachdem ich im SAR-Selektionstraining überzeugen konnte, trainierte ich jeden Samstag in Luzern mit den SAR B-Mädchen bei Max Meier. Da lernte ich, was hartes Training bedeutet und ich konnte mir viele gute Tricks aneignen.
Zum Abschluss der letztjährigen Saison hat mich Max dann auch noch an ein Selektionstraining für die Regionale Talentcard angemeldet. Ich ging mit gemischten Gefühlen an dieses Training. Denn ich kannte ja keine Person dort. Doch zum Glück konnte ich auf die Unterstützung meiner Trainerin in Hasle Rahel Theiler zählen. Ihr bin ich wirklich sehr dankbar. Ich habe mir geschworen ich werde mein Bestes zeigen und somit das Ergebnis, ob Talentcard ja oder nein, akzeptieren. Und schlussendlich ist alles aufgegangen. Denn ich bekam die Talentcard und somit die Chance an der Talentschool in Luzern zu trainieren, was ich auch vorhabe.
In der Zwischenzeit hat sich auch im Volleyteam Hasle auch einiges verändert. Denn Hasle und Ruswil starteten zusammen ein neues Projekt. Sie haben zusammen eine 3. Liga Damenmannschaft gegründet. In dieser Mannschaft sind die Besten von den Juniorinnen 1 aus Hasle dabei und die Besten Juniorinnen aus Ruswil. Und zusammen mit zwei neuen Trainern werden wir in der Saison 2011/2012 in der 3. Liga starten.
Diese Zusammenarbeit hat auch dazu beigetragen, dass ich mit einer Teamkollegin die Chance habe, nach den Sommerferien in Ruswil mit der NLB zu trainieren. Auf dies freuen wir uns und sind gespannt zu was es uns führen wird.
Das absolute Highlight der letzten Saison war der Aufstieg mit der U23 Mannschaft aus Hasle von der 2. in die 1. Liga. Wir haben dieses Ziel die ganze Saison hindurch verfolgt und wir haben es geschafft. Wir haben viel Zeit und Schweiss in unser Ziel investiert und darum war die Freude riesig als wir es erreicht hatten. Daher freuen wir uns dieses Jahr besonders auf die neue Saison und wir werden die 1. Liga rocken!

Schritt 4: Nie stehen bleiben

Ich konnte viele persönliche Erfolge und auch Erfolge mit der Mannschaft feiern. Wir haben eine tolle Mannschaft und ich geniesse es mit ihnen zu spielen und freue mich auf weitere Erfolge. Diese Erfolge ermutigen mich jedes Mal weiter zu machen und immer nach vorne zu schauen. Jede Minute in der ich Volleyball spielen kann, geniesse ich und darum werde ich versuchen immer weiter zu kommen.
Momentan gehe ich ans Gymnasium Plus in Schüpfheim. So habe ich genügend Zeit, alle meine Trainings und den Musikunterricht unter einen Hut zu bringen. Ich bin froh, bin ich diesen Schritt gegangen. Wäre ich nie ins Plus gegangen, hätte ich keine Zeit und Energie mehr gehabt, Volleyball auf einem hohen Niveau spielen zu können. Und genau das will ich nämlich. In Zukunft werde ich sieben Trainings in der Woche absolvieren. Zwei davon finden am Nachmittag an der Talentschool statt. Die Übrigen von Montag bis Freitag am Abend mit verschiedenen Mannschaften. Mein nächster Schritt ist die NLB. Aber ich habe keine weiteren Erwartungen, wie es dann weiter gehen soll. Für mich ist wichtig, dass ich solange versuche weiter zu kommen und besser zu werden bis ich zufrieden bin und immer noch Freude am Volleyball spielen habe. Irgendwann einmal will ich zurückschauen können und sagen können, dass ich alles in meiner Macht mögliche getan habe. Das ist mein Traum. Und den werde ich erfüllen.
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